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„Palast des Wissens“ öffnet in Gotha seine
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Wunderwerke und Schätze Zar Peters I. in Gotha zu sehen
Ende September startet in Gotha die Ausstellung „Palast des
Wissens“ - Die Kunst und Wunderkammer Zar Peters des Großen“. Zum
zweiten, aber letzten Mal in Deutschland, nach Dortmund nun auch in Gotha, widmet sich
die Schau den Schätzen und Wunderwerken der St. Petersburger
Kunstkamera. Von Zar Peter I. gegründet, ist sie die Wiege aller
russischen Museen. Die Gothaer Ausstellung im Schlossmuseum, Schloss
Friedenstein, ist ein weiterer Bestandteil der „Deutsch-Russischen
Kulturbegegnungen 2003/2004“ unter der Schirmherrschaft von
Bundespräsident Johannes Rau. Die Ausstellung wird anschließend in
Finnland und danach in New York zu sehen sein. |
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Nach rund einem Jahr intensiver Vorbereitung durch das Schlossmuseum,
Schloss Friedenstein und das Stadtmarketing Gotha wird sich im Museum
eine einmalige Schau präsentieren. Begleitet von einem exklusiven
Katalog werden mehr als 200 Exponate vom 28.09.2003 bis zum 31.12.2003
zu sehen sein. |
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Die Besucher lernen Zar Peter den Großen von einer ganz anderen Seite
kennen. Neben seiner allzu bekannten barbarischen Natur war er auch
Förderer und Motor der Westeuropäisierung Russlands, Freund der
Technik und Verfechter moderner Wissenschaften. Mit der Gründung der
Kunstkamera 1714 und dem Bau des ersten russischen Museums verband er
die Vorstellung, dass sein Volk an die Bildungssysteme in Deutschland,
Frankreich und Holland Anschluss findet. So holte er insbesondere aus
Deutschland Gelehrte an seinen Hof, die in seinem Auftrag die Sammlung
der Kunstkamera durch Ankäufe vervollständigten und darüber hinaus mit
der Gründung der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg großen
Anteil an der Begründung von Forschung und Lehre hatten. |
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